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Die Macht der Medien - Gleichschaltung des Denkens.

Posted: Tue Sep 28, 2021 6:38 pm
by brahbata
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Hallo zusammen,

Eben um 20 Uhr habe ich wie – in letzter Zeit zunehmend seltener – die Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Hessischen Rundfunk auf der Welle „HR1“ gehört.

Headliner der news (vorgestern war Bundestagswahl, aus der die SPD als Gewinner hervorging und die CDU die größten Verluste ihrer Bundestagsgeschichte eingefahren hatte, man erinnere sich) war die Debatte um die Legislaturfrist eines CDU-Vorsitzenden. Darauf folgte die Nachricht (mit eingeblendetem Interview eines CDU-Mandatsträgers), dass Die CDU Sondierungsgespräche mit Grünen und F.D.P abhalten wolle. Dies gipfelte in der Aussage eines weiteren CDU-Mandatsträgers, der erwähnte, dass sie zwar die Wahl bitter verloren hätten, aber dennoch von 24% der Wähler den Auftrag für Regierungsverantwortung erhalten haben.

Danach kam die Meldung, dass im Laufe der Woche Sondierungsgespräche zwischen SPD, Grünen und F.D.P. aufgenommen werden würden.


Etwas ist faul, im Staate Dänemark!


Wenn der über Jahrzehnte gefestigte Einfluss der CDU/CSU in bundesdeutschen „öffentlich-rechtlichen“ Informationsmedien scheinbar so gefestigt ist, dass keinerlei redaktionelle Gleichbehandlung in der Nachrichtengewichtung mehr vorhanden ist; wenn der Wahlgewinner als viertwichtigste headline des fünfminütigen Nachrichtenblocks weniger Zeit für die Meldung als der Sport eingeräumt bekommt, sollten wir uns ERNSTHAFT Gedanken über die „funktionierende Demokratie“ in unserem Land machen.

Ich bin sicherlich kein Verschwörungstheoretiker im „mittlerweile schon klassisch verstandenem Sinne“, wenngleich ich mir stets die Freiheit herausnehme und meine eigene Form der Gesellschaftskritik übe. Die kollektive Berieselung und allfällige mediale Programmierung der bundesdeutschen Bevölkerung sorgt im Übrigen schon dafür, dass beispielsweise das Wort „Aluhutträger“ zu einem spöttisch-abwertenden Begriff für Bürger „reichsdeutscher Gesinnung“ gebraucht wird, ohne sich jemals mit diesen energetischen Dingen wirklich sinnhaft auseinandergesetzt zu haben.

Meine Großeltern waren die Begründer der Trennkost in Deutschland und Europa und mein Großvater behandelte als Bundesverdienstkreuzträger für seine Arbeit im Deutschen Roten Kreuz weit über 100.000 Patienten erfolgreich in seiner eigenen Privatklinik. Als ich ein kleiner Junge war, hielt er mir eine Art „Stift“ an die Stirn, auf dem eine rote Leuchtdiode aufleuchtete, lächelte mich an und sagte: „Bub, es ist alles elektrisch!“.

Nicht zuletzt der modernen Hirnforschung haben wir es zu verdanken, dass fernöstliche meditative Techniken aus beispielsweise dem Buddhismus oder Hinduismus in unserer westlichen „wissenschaftlichen“ Gesellschaft ihren Raum finden. Die meditative Besinnung auf bestimmte in der Kontemplation erzielten Bewusstseinszustände lässt sich – westlich-wissenschaftlich – beispielsweise durch den Wandel von Alpha- hin zu Theta-Wellen im Frequenzspektrum unseres Zentralorgans beschreiben.

Ein Aluhut, der das „biochemisch-elektrisch agierende Gehirn“ auf eine Weise beeinflusst, die einem jeder Erstsemesterstudent der Elektrotechnik auf Nachfrage begreiflich machen kann, wird als Symbol einer „rechten Gesinnung“ gewählt, die es anzuprangern gilt.

„1984“ von George Orwell und „brave new world“ von Aldous Huxley fußten auf dem utopischen Roman des Russen Jevgenij Samjatin „Wir“. In allen drei Romanen wird ein Gesellschaftsbild gezeichnet, das auf Gleichschaltung, Gehorsam und Mitläufertum beruht.

Sehe und höre ich mir die Nachrichten in Radio, TV und Printmedien so an, sind wir nicht mehr nur „nicht mehr weit entfernt davon“, sondern bereits MITTENDRIN.

Gesellschaftskritik sollte stets konstruktiven Ursprungs sein und Positives beinhalten und so möchte ich am Schluss dieser Gedanken einfach darauf hinweisen:


Der Himmel hat noch einen „Plan B“ für uns alle.


Gott zum Gruße,

brah



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